
Tim Schubert trat vom 9. bis 18. Mai 2025 beim zweiten Weltcup-Halbfinale im italienischen Triest an, seinem zweiten Halbfinaleinsatz nach einer eher enttäuschenden Vorstellung im ersten Durchgang in Argentinien. Doch diesmal zeigte er sich deutlich stärker und überzeugte mit einer Leistung, die als beste seiner letzten fünf Jahre gilt. Mit realistischen Erwartungen und einem klaren Fokus auf die Finalqualifikation ging Schubert in einen Wettbewerb, der mit einem extrem starken Teilnehmerfeld besetzt war: vier Starter aus Spanien, vier aus Italien, drei aus Argentinien und insgesamt 15 hochkarätige Athleten machten die Konkurrenz besonders anspruchsvoll. Ohne den Druck, ein Top-Ergebnis liefern zu müssen, konzentrierte sich Tim darauf, sich den Wertungsrichtern positiv zu präsentieren und wertvolle Wettbewerbserfahrung zu sammeln, vor allem mit Blick auf die kommenden internationalen Saisonhöhepunkte wie das Weltcup-Finale, die Europameisterschaft und die Weltmeisterschaft. Diese Herangehensweise zahlte sich aus: Mit einem fehlerfreien Kurzprogramm und einem sehr starken Langprogramm präsentierte sich Tim in technischer Bestform. Beide Programme waren nahezu fehlerfrei und wurden mit hervorragenden Komponentenbelohnt. Mit insgesamt 205 Punkten erzielte er nicht nur eine neue persönliche Bestleistung, sondern erreichte damit auch ein international absolut konkurrenzfähiges Ergebnis. In beiden Programmen belegte er den vierten Rang, am Ende wurde er starker Fünfter in der Gesamtwertung. Zum Podium fehlten lediglich vier Punkte. „Natürlich ist es ein kleines bisschen frustrierend, so knapp am Podest vorbeizurutschen“, so Schubert nach dem Wettbewerb. „Aber gleichzeitig ist es ein absolut geniales Ergebnis. In Triest mit der Weltspitze mitzuhalten, das ist mir in meiner Senioren-Karriere so zum ersten Mal gelungen.“ Tim sicherte sich durch seine starken Leistungen nicht nur die Qualifikation für das Weltcup-Finale, sondern tat dies mit dem drittbesten Qualifikationsrang, eine hervorragende Ausgangsposition für das große Saisonhighlight in drei Wochen im italienischen Reggio Emilia. „Es gibt natürlich noch ein paar Stellen, an denen man weiterarbeiten kann. Aber ich bin absolut happy mit dem Ergebnis“, resümierte der Tim. Jetzt gilt es, das positive Momentum mit in das Weltcup-Finale zu nehmen und dort erneut mit der Weltspitze auf Augenhöhe zu agieren.


Für den Deutschen Breitensportpokal, der vom 08.-11.10. in Eppingen stattfindet, wurden folgende Läufer nominiert:

