Klassenlaufprüfung 24.11. - Hameln

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Heute haben einige unserer Läufer erfolgreich ihre Klassenlauprüfungen in Hameln abgelegt: 

 

⇒ Basistest Gold: Lene Bösing und Kian Varan

⇒ Basistest Bronze: Ida Salameh

⇒ Basistest B: Alice Baitinger und Lea Steiger

⇒ Freiläufer: Johanna Behling

⇒ Großer Bronzetest: Kian Varan

 

Herzlichen Glückwunsch!

NRIV-Horzpokal 15.-16.11. - Einbeck

HorzpokalAm 15. und 16. November 2025 fand in Einbeck der diesjährige Niedersächsische Wilhelm-Horz-Pokal statt. Insgesamt 16 Sportlerinnen und Sportler des Roll-Sport-Teams Hummetal nutzten die Möglichkeit, ihre Küren ein letztes Mal in dieser Saison zu präsentieren. Mit einem Gesamtergebnis von einmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze erreichte das 16-köpfige Team in der Vereinswertung einen respektablen sechsten Platz unter 20 teilnehmenden Vereinen aus ganz Niedersachsen.

Bei den Figurenläuferinnen musste sich Merle Bauer mit Platz zwölf zufriedengeben, da sie verletzungsbedingt nicht an ihre Trainingsleistung anknüpfen konnte. Jule Mamerzeli belegte Platz neun, während ihr die Sprünge gut gelangen, unterliefen ihr in den Pirouetten kleinere Fehler.
In der Gruppe der Freiläufer Mädchen Jahrgang 2014 und älter überzeugte Anna Sophia Boldt mit einer schwungvollen Kür und sauberen Sprüngen, darunter eine hochwertige Sprungkombination, was ihr den zweiten Platz einbrachte. Sofia Blatner erreichte Platz sechs und zeigte erstmals zwei Rittberger, von denen einer in Kombination gelang. In der Gruppe der Freiläufer Mädchen Jahrgang 2015 und 2016 sicherte sich Mia Pul den dritten Platz. Sie lief eine schöne Kür und präsentierte ebenfalls erstmals einen Rittberger, sogar in Kombination. Linda Derksen konnte ihreHorzpokal2 Trainingsleistung abrufen und belegte Platz acht. Bei den Freiläufern Jungen Gruppe 2 gewann Hannes Brockmann Gold. Er zeigte saubere Salchows, auch wenn der neu erlernte Rittberger noch nicht vollständig gelang. Bei den jüngsten Freiläufern belegte Lennja Enß den dritten Platz. Nach längerer Zeit konnte sie wieder an ihre Trainingsleistungen anknüpfen und zeigte zwei gelungene Rittberger, einen davon in Kombination. Hannah Blatner erreichte Platz neun, ihr neu erlernter Rittberger gelang ihr im Wettbewerb leider noch nicht. Bei den jüngsten Jungen holte Lenny Maluschka Platz zwei. Ihm gelang ein sauberer Salchow, zudem probierte er erstmals neue Elemente aus.
Auch in den Anfängergruppen zeigte sich das Roll-Sport-Team Hummetal stark vertreten. In der Gruppe der Anfänger Mädchen Jahrgang 2015 und älter erreichte Eleni Meronianakis Platz neun. In der Gruppe Jahrgang 2016 und 2017 lief Emmilie Spies eine schwungvolle und nahezu fehlerfreie Kür, stürzte jedoch kurz vor dem Ende beim Dreiersprung und belegte Platz sechs. Greta Lüdemann folgte auf Platz sieben mit einer insgesamt sauberen Kür, auch wenn ihre Einfußpirouette am Ende zu wenig Umdrehungen hatte. Bei den jüngsten Anfängern zeigte Clara Marie Boldt erstmals einen Dreiersprung, lief jedoch insgesamt eher vorsichtig und belegte den 7. Platz.
Abgerundet wurden die Ergebnisse durch die Minis Mädchen Jahrgang 2018 und 2019. Ewa Pichkunova erreichte Platz fünf mit einer nahezu fehlerfreien Kür, während Tilda Riechert auf Platz zwölf landete, nachdem sie beim Übersetzen stürzte.

Insgesamt blickt das Roll-Sport-Team Hummetal auf ein erfolgreiches Saisonfinale zurück und kann mit Zuversicht und Vorfreude in die kommende Saison starten. Währenddessen bereiten sich die Sportlerinnen und Sportler des Vereins noch auf die im Januar und Februar anstehenden Rollkunstlaufshow „Eiskönigin“ und „Mamma Mia“ vor. Der Kartenvorverkauf ist bereits im vollen Gange.

Ergebnisliste

Europa Cup 08.-16.11. - Matosinhos (Portugal)

EuropaCup

Kian Varan durfte mit einem kleinen deutschen Team beim Europacup im Solotanzen der Herren an den Start gehen. Kian startete in der Altersklasse 14/15 Jahre bei den Cadets. Am Ende zeigte sich in allen Klassen das gleiche Bild: Italien, Spanien und Portugal haben die anderen Nationen abgehängt. So fanden sich auch alle deutschen Starter, außer einer Athletin der jüngsten Altersklasse, im Anschluss an diese drei übermächtigen Nationen wieder. Aber es war ganz knapp.

Kian verpasste ein wichtiges Element im Styledance, erreichte im Kürtanz die drittbeste technische Note, überholte mit der fünftbesten Kür noch einen Sportler und schob sich dicht an einen Italiener heran. Am Ende fehlten nur 0,15 Punkte, um einen Athleten aus dem Süden zu überholen. So platzierte sich Kian insgesamt auf den 8. Platz vor Großbritannien. Es fehlte allerdings noch ein Hauch, um an die drei Top-Nationen heranzukommen.

Mit vielen Erfahrungen und Eindrücken im Gepäck bleibt der Europacup in Portugal dennoch eine Motivation: Durch intensives Training soll im nächsten Jahr, wenn der Europacup in Deutschland stattfindet, aus dem „dicht dran“ vielleicht ein „mitten drin“ im Top-Feld werden.

Halloween 31.10. - Groß Berkel

Halloween

 

 

Eine gruselige, gespensterische und schaurige Halloween Party mit Rollerdisco, Snacks und jeder Menge Spaß wurde am 31.10. in der Sporthalle in Groß Berkel gefeiert.

Norddeutsche Meisterschaften 23.-26.10. - Bonn

NDM2

Vom 23. bis 26. Oktober fanden in Bonn die Norddeutschen Meisterschaften im Rollkunstlaufen statt. 10 Sportlerinnen und Sportler aus dem Hummetal waren nach ihren überzeugenden Leistungen bei den Niedersächsischen Landesmeisterschaften im Juni vom Niedersächsischen Rollsport- und Inlineverband für diesen überregionalen Wettbewerb nominiert worden. Mit fünf Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen erzielte das Team ein starkes Gesamtergebnis.

In der Kategorie der Junioren Damen belegte Leonie Maluschka mit 64,70 Punkten den zweiten Platz. Sie zeigte erstmals ihre neu erlernte Schiffchenhacke, die ihr wertvolle Punkte einbrachte. Celina Hartwig erreichte mit 40,04 Punkten Platz Sechs. Sie hat sich trotz einiger Unsicherheiten auf diesen Platz gekämpft. Im Rolltanzen belegte Lene Bösing mit ihrem Partner Jelko van Aaken vom SC Hameln-Hilligsfeld mit 85,48 Punkten den ersten Platz.
In der Kategorie Jugend Damen belegte Lina Krumschmidt mit insgesamt 76,21 Punkten den Silberrang. Lina konnte ihre künstlerische Komponente weiter verbessern und zeigte zwei gute Programme. Emma Deutschmann erreichte mitNDM1 insgesamt 71,16 Punkten die Bronzemedaille. Nach einer durchwachsenen Kurzkür konnte sich Emma mit guten und sauberen Pirouettenkombinationen, sowie einem Schrittlevel zwei mit der Kür vorkämpfen. Im Jugend Solotanzen gewann Lene Bösing vom RST Hummetal mit 66,35 Punkten und einem Vorsprung von 6,58 Punkten die Goldmedaille. Sie zeigte gute Leistungen und dominierte das Feld.
Nach Platz acht in der Kurzkür konnte sich Lena Enß bei den Schüler A Mädchen mit guten Pirouetten in der Kür vorkämpfen und wurde Sechste. Im Solotanz der Schüler A Mädchen sicherte sich Ida Salameh mit 59,48 Punkten die Bronzemedaille. Ihr unterliefen einige Unsicherheiten im Styledance. Mit einem guten Kürtanz sicherte sie sich Bronze. Im Solotanzen der Schüler A Jungen gewann Kian Varan mit 86,11 Punkten Gold. Gemeinsam holten Ida Salameh und Kian Varan im Schüler A Rolltanzen mit 69,55 Punkten ebenfalls den ersten Platz.
Bei den Schüler C Mädchen belegte Alice Baitinger mit 15,86 Punkten den zwölften Platz. Alice machte die Nervosität zu schaffen, sodass ihr einige Fehler unterliefen und sie nicht an ihre Trainingsleistung anknüpfen konnte. Dennoch sammelte sie wertvolle Wettkampferfahrungen bei ihrer ersten Norddeutschen Meisterschaft. Im Schüler C Solotanzen sicherte sich Lea Steiger mit ihrer neuen Bestleistung von 31,78 Punkten den ersten Platz. Sie zeigte gute Pflichttänze und eine ausdrucksstarke Kür. Vereinskameradin Alice Baitinger entschied die Pflichttänze für sich. Durch einen Sturz in der Kür konnte sie den ersten Platz nicht halten und freute sich am Ende mit 30,02 Punkten über die Bronzemedaille.

Für Kian Varan geht die Saison noch weiter: Er bereitet sich aktuell auf den Europa-Cup, der vom 8. bis zum 16. November in Portugal stattfindet, vor. Für alle anderen Sportlerinnen und Sportler war die Norddeutsche Meisterschaft der letzte Wettbewerb der Saison. Ein gelungener und erfolgreicher Abschluss, der mit zahlreichen Medaillen und neuen Bestleistungen gefeiert wurde. Nun beginnt das Wintertraining, in dem sich die Sportlerinnen und Sportler auf die Saison 2026 vorbereiten.

Ergebnisliste

Weltmeisterschaften 17.-30.10. - Beijing (China)

Tim verabschiedet sich mit Platz 7 auf der WM von der großen Bühne

WM

Vom 17. bis 30. Oktober fanden in Peking (China) die Weltmeisterschaften im Rollkunstlauf statt. Für Tim Schubert war dieser Wettbewerb ein ganz besonderer. Es war sein letzter Start als aktiver Sportler. Nach 19 Jahren auf Rollschuhen, davon 15 auf internationalem Top-Niveau, beendete er in China seine beeindruckende Karriere. Der RST ist stolz darauf, dass Tim bis zu seinem letzten Wettkampf das deutsche Rollkunstlaufen auf höchstem Niveau vertreten hat. Sein Einsatz, seine Leidenschaft und seine sportliche Fairness haben ihn über viele Jahre hinweg zu einem herausragenden Botschafter des Vereins und des gesamten Sports gemacht.

Für Tim stand bereits im Vorfeld fest: Die Weltmeisterschaften in Peking sollten sein letzter Wettbewerb sein. Nach seiner Rückkehr plant er noch ein letztes Abschlusstraining mit seinem Vater in Hummetal und danach geht er in seine wohlverdiente „Rollschuh-Rente“. Sein Ziel in Peking war es, ein letztes Mal zu zeigen, dass er zur Weltspitze gehört, dabei aber auch den Moment zu genießen und den Sport, der ihn über fast zwei Jahrzehnte begleitet hat, mit einem guten Gefühl zu verabschieden. Der RST begleitete seinen Athleten bei diesem emotionalen Schritt mit großem Respekt und Bewunderung. Für den Verein war es ein besonderer Moment, Tims Karriere auf internationaler Bühne zu Ende gehen zu sehen mit derselben Professionalität, Leidenschaft und Bodenständigkeit, die ihn all die Jahre ausgezeichnet haben.

Wie erwartet, war das Starterfeld bei der WM 2025 das stärkste der gesamten Saison. Unter den 21 Teilnehmern befanden sich zahlreiche Top-Athleten aus den führenden Rollkunstlaufnationen Spanien, Italien, Portugal, Brasilien, Kolumbien und Argentinien, fast alle hatten in dieser Saison die 200 Punkte-Marke überschritten.
Nach Platz 8 im Vorjahr und drei siebten Rängen in den Jahren 2021 bis 2023 war Tim klar, dass sich ein konkretes Ergebnis kaum prognostizieren ließ. Sein Fokus lag daher darauf, zwei saubere Programme zu zeigen, mit denen er selbst zufrieden sein konnte. Für Tim war die WM in Peking zugleich der erste Wettbewerb auf asiatischem Boden. Nach unzähligen Starts in Europa und Südamerika war dies eine neue Erfahrung: sprachlich, organisatorisch und kulturell. Die Herausforderungen durch Sprache, Ernährung und eingeschränkten Internetzugang machten den Aufenthalt nicht einfach, doch Tim nahm sie mit großem Respekt und Offenheit an. Gleichzeitig genoss er die kulturellen Eindrücke und neuen Perspektiven, die diese Reise mit sich brachte, ein rundum passender Rahmen für den letzten Auftritt seiner Karriere. Mit einem herausragenden Kurzprogramm gelang Tim ein starker Einstieg in den Wettbewerb. Er zeigte technisch und künstlerisch seine beste Saisonleistung: fehlerfreie Sprünge, unter anderem die anspruchsvolle Kombination aus dreifach Toeloop, dreifach Toeloop und doppel Rittberger sowie eine hohe Präzision in allen weiteren Elementen. Erst in der abschließenden Einzelpirouette unterlief ihm ein kleiner Fehler und das erstmalig seit fünf Jahren. Trotzdem erhielt er eine hervorragende technische Bewertung und die viertbesten Komponenten des Wettbewerbes. Nach dem Kurzprogramm lag er souverän auf Platz 6. Ohne den kleinen Patzer wäre sogar Rang 4 möglich gewesen. Der zweite Wettkampftag stellte für alle Läuferinnen und Läufer eine große Herausforderung dar. Der Aufenthalt in Peking war lang und kräftezehrend: kalte Temperaturen, ein schwieriger Boden und viele intensive Trainingseinheiten verlangten allen Athleten viel ab. Tim startete zudem in einem späten Block, wodurch zwischen Einlaufen und Auftritt über 40 Minuten vergingen. Dennoch präsentierte er in seiner Kür saubere Pirouetten, rum gestandene Höchstschwierigkeiten wie den dreifachen Rittberger und den dreifachen Lutz sowie künstlerische Komponenten auf Weltspitzenniveau.
Fehler in einfacheren Sprüngen, ein Sturz in der sonst so sicheren dreifach Toeloop-dreifach Toeloop-Kombination und ein misslungener dreifach Salchow gegen Ende verhinderten ein noch besseres Ergebnis. Am Ende belegte Tim Rang 7 im Langprogramm und auch in der Gesamtwertung. Mit Platz 7 war Tim sehr zufrieden. Zum vierten Mal in Folge beendete er eine Weltmeisterschaft als siebtbester Rollkunstläufer der Welt, ein eindrucksvoller Beweis für seine Konstanz und seine Zugehörigkeit zur erweiterten Weltspitze. Er bestätigte damit, dass er über seine gesamte Seniorenkarriere hinweg mit den besten Athleten der Welt mithalten konnte. Die WM in China war für ihn ein würdiger und emotionaler Abschluss seiner Laufbahn.

Auch der RST zeigt sich stolz auf dieses Resultat: Tim konnte mit seinen konstant starken Leistungen auf höchstem Niveau immer wieder internationale Anerkennung gewinnen. Mit seinem Ehrgeiz, seiner Disziplin und seiner Leidenschaft war und ist Tim ein Vorbild für den Nachwuchs im Verein. Mit der WM in Peking endet Tim Schuberts aktive Rollkunstlaufkarriere. Zu seinen größten Erfolgen zählen die World-Games-Medaille 2022, sieben Deutsche Meistertitel, mehrere Medaillen bei Europameisterschaften sowie viele Weltcup-Medaillen. Er beendet seine Laufbahn damit als erfolgreichster deutscher Rollkunstläufer der letzten 20 Jahre, ein Ergebnis, auf das er mit großem Stolz zurückblicken kann.

Tim zeigt sich dankbar für die vergangenen 15 Jahre: „Die Zeit hat mich erfüllt und mich glücklich gemacht. Ich bin ebenfalls extrem dankbar für alle, die mich während dieser Zeit unterstützt haben - meine Eltern, meine Trainer, der RST, alle Zuschauer und Fans.“ Der RST bedankt sich herzlich bei Tim für viele Jahre voller Leidenschaft, Vorbildcharakter und sportlicher Spitzenleistungen. Der Verein ist stolz auf das, was Tim erreicht hat, und wünscht ihm auf seinem weiteren Lebensweg, beruflich wie auch privat, alles Gute, viel Erfolg und vor allem Gesundheit. Auch wenn seine aktive Karriere nun zu Ende geht, wird Tim dem Rollkunstlauf und dem Verband in verschiedenen Funktionen erhalten bleiben. Für den Verein ist das eine große Freude, denn wer so viel Herzblut und Erfahrung mitbringt, bleibt ein wichtiger Teil in der Weiterentwicklung des Sports sowie einzelner Sportlerinnen und Sportler.

Ergebnisliste

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